Zahnfehlstellungen

Früherkennung2

Da ein Säugling bereits ab der 6. bis 12. Lebenswoche die Arme selbstständig und gezielt bewegen kann, finden Däumchen und Finger sehr schnell ihren Weg in den Mund. Daran sollten Sie Ihr Baby auch nicht hindern, sonst könnten psychische Schäden entstehen. Besser ist aber ein kiefer- und altersgerechter zahnfreundlicher Beruhigungssauger. Den werfen Sie später einmal weg – der Daumen bleibt immer „zur Hand“ – auch wenn etwa mit einem Jahr der natürliche Lutsch- und Saugtrieb allmählich nachlässt.

Mit drei Jahren sind Zähne, Mund und Kiefer in einer sensiblen Wachstumsphase, in der Lutschkörper wie Daumen und Finger, Beruhigungssauger und Nuckelflasche oder Bettzipfel und Bärenohren die normale Entwicklung stören.
Denn Zahn- und Kieferfehlstellungen wie ein „offener Biss“ oder ein vorstehender Oberkiefer sind die Folgen.

Solche Anomalien stören nicht nur das hübsche Kindergesicht, sie haben auch funktionelle und gesundheitliche Auswirkungen: Ihr Kind kann nicht richtig abbeißen, Schluck- und Sprechfehler (Lispeln) entstehen. Es atmet durch den Mund statt durch die Nase, was wiederum zu häufigen Erkältungskrankheiten führt.

  • Lutschgewohnheiten müssen ohne Zwang beendet werden.
  • Ihr Zahnarzt hat „Hilfsmittel“, wie z. B. die Mundvorhofplatte, die das Abgewöhnen erleichtern.