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Beim Essen auch an die Zähne denken

Paar betrachtet Produktetiketten

34 Kilogramm Zucker nimmt jeder Deutsche im Jahr zu sich. Eine schockierende Zahl, die sich vor allem durch den Zuckerzusatz in vielen Nahrungsmitteln erklären lässt. Wer seinen Zuckerverbrauch einschränken möchte, sollte also stets genau auf die Inhaltsstoffe in den Produkten achten. Verwirrende Namen wie Invertzucker, Dextrose, Sucrose, Glucosesirup, Maltose und Maltodextrin bedeuten für den Verbraucher: Hier ist Zucker drin, der Karies fördert.

Nicht zu häufig essen!

Die Zahl der Mahlzeiten am Tag bestimmt das Kariesrisiko. Im Hinblick auf die Zahngesundheit ist weniger mehr! Denn nach dem Essen sinkt der pH-Wert im Speichel ins Saure, der Zahnschmelz wird angegriffen. Erst nach einer gewissen Zeit steigt der pH-Wert wieder und der Zahn kann erneut Mineralien einbauen. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, können zuckerfreie Kaugummis gekaut werden, das Trinken von Wasser ist ebenfalls hilfreich. Wer zwischendurch gerne eine Kleinigkeit nascht, braucht allerdings nicht zu verzichten: Produkte mit dem Zahnmännchen-Siegel können ohne Einschränkungen genossen werden.


Richtige Pflege ist richtig wichtig

Frau putzt sich Zaehne

Neben einer bewussten Ernährung, ist auch die richtige Zahnpflege für unsere Zahngesundheit enorm wichtig. Denn nur wenn regelmäßig Beläge von Zahnoberflächen und -zwischenräumen entfernt werden, haben Bakterien keine Chance die Zahnsubstanz zu schädigen. Eine zahnschonende Ernährung allein, bietet noch keinen Schutz vor Karies! Daher empfehlen Experten zweimal täglich für zwei Minuten mit einer erbsengroße Menge Zahnpasta die Zähne zu putzen. Jeder sollte darauf achten, dass in der Zahncreme Fluorid enthalten ist. Denn Fluoride werden in den Zahnschmelz eingebaut und machen so den Zahn widerstandsfähiger gegen Säureattacken.

Zu viel Abrieb vermeiden


Beim Gebrauch von Weißmacher- oder Raucherzahncremes sollte sich jeder darüber im Klaren sein, dass viel Zahnschmelz "auf der Strecke" bleibt. Durch schmirgelnde Partikel wird vermehrt Zahnsubstanz abgetragen; Zahncremes die weniger "abrasiv" sind (erkennbar an so genannten RDA-Werten zwischen 30 und 70) schonen den Schmelz. Auch saure Getränke stellen eine Gefahr für den Schmelz dar und machen ihn weich: Eine halbe Stunde sollte daher nach dem Trinken mit dem Putzen gewartet werden.
Nur wer sowohl auf seine Ernährung als auch auf eine regelmäßige Zahnpflege achtet, wird bis ins hohe Alter Freude an seinen Zähnen haben. Eine halbjährliche Kontrolle in der Zahnarztpraxis sorgt dafür, dass kleine Schäden schon frühzeitig erkannt und beseitigt werden.


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