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| Name | E-Nummer | Süßkraft im Vergleich zu Rohrzucker | Energie (kcal/g) | Empfohlene Höchstmenge pro Tag |
| Isomalt | (E 953) | 0,5 - 0,6 | 2,4 | 20 - 30 g |
| Lactit | (E 966) | 0,4 | 2,4 | keine Angabe |
| Maltit | (E 965) | 0,9 | 2,4 | keine Angabe |
| Mannit | (E 421) | 0,4 | 2,4 | 10 - 20 g |
| Sorbit | (E 420) | 0,5 | 2,4 | 50 g |
| Xylit | (E 967) | 1,0 | 2,4 | 50 - 70 g |
Bei übermäßigem Verzehr von Süßwaren / Kaugummi mit Zuckeraustauschstoffen kann eine so genannte "unerwünschte Nebenwirkung" auftreten: eine Laxation (abführende Wirkung).
Die von Wissenschaftlern und Herstellern empfohlene Höchstmengen pro Tag sollten als Anhaltswerte und nicht unbedingt als allgemein gültig verstanden werden. Denn wie bei allem, was gegessen oder getrunken, wird: ein empfindlicher Organismus reagiert häufig labiler als der normal stabile Organismus. D. h.: Auch geringere Gesamtmengen Zuckeraustauschstoffe pro Tag können bei empfindlichen reagierenden Menschen bereits zu dieser unerwünschten Nebenwirkung führen. Welche Mengen man problemlos genießen kann, sollte deshalb jeder individuell für sich feststellen.
Voraussetzung für die Empfehlung zahnfreundlicher, mit Zuckerersatzstoffen gesüßter Süßwaren zur Kariesbekämpfung ist natürlich ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit. Produkte mit "Zahnmännchen" werden nur aus Substanzen hergestellt, die zur Verwendung in Lebensmitteln ausdrücklich zugelassen sind.
Untersuchungen der in Süßwaren verwendeten Zuckeraustauschstoffe ergaben, dass diese toxikologisch unbedenklich sind. Deshalb befand es der zuständige Gemeinsame Fachausschuss der FAO / WHO für Nahrungsmittelzusätze nicht für erforderlich, Höchstmengen für die zulässige Aufnahme pro Tag (ADI-Wert)
festzulegen. Auch der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der Europäischen Gemeinschaft erklärte die genannten Zuckeraustauschstoffe als für die Verwendung in Lebensmitteln geeignet, allerdings mit dem Hinweis, dass bei hohen Verzehrsmengen Laxationen (abführende Wirkungen) auftreten können.
Kann man erkennen, ob eine Süßware möglicherweise Durchfall erzeugen kann?
Ja, das kann man. Enthält eine Süßware mehr als 10 Prozent Zuckeraustauschstoffe, muss auf ihrer Verpackung deutlich lesbar der Hinweis "Kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken" angebracht werden. Liegt der Anteil an Zuckeraustauschstoffen unter 10 Prozent ist dieser Hinweis nicht erforderlich.
Bei welchen Verzehrsmengen können Laxationen auftreten?
Zu dieser Frage wurden zahlreiche Verträglichkeitsstudien durchgeführt. Es zeigten sich dabei aber sehr große individuelle Schwankungen beim Auftreten von Laxationen und Blähungen, so dass keine allgemein gültigen Aussagen gemacht werden können.
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