Zahnpflege von Anfang an

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Sichtbare Zahnspitzen: nach dem Stillen/Trinken mit angefeuchtetem Wattestäbchen rundherum säubern.

Ab Durchbruch des ersten Milchzahns: einmal täglich Zahnpflege mit einer sehr weichen, angefeuchteten Babyzahnbürste und einem Hauch fluoridierter Kinderzahncreme.

Mit eineinhalb bis zwei Jahren das Kleinkind spielerisch an die selbstständige Zahnpflege heranführen.

Vom zweiten Geburtstag an täglich zweimal Zähneputzen – morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – mit einer erbsengroßen Menge fluoridierter Kinderzahncreme.

Mit drei Jahren wird aus spielerischem Zähneputzen tägliche Pflichtübung: Zahnpflege will gelernt sein, regelmäßig und systematisch.

Nachputzen: Mit ca. acht Jahren kann ein Kind „richtig schreiben“ und hat dann auch die motorischen Fähigkeiten für die selbstständige Zahnpflege. Bis dahin sollten Eltern die Zähne ihres Kindes grundsätzlich nachputzen.

Kinderzahncreme:
– Vom ersten Zähnchen bis zum 5. Lebensjahr: Fluoridgehalt 500 ppm = 0,05 %)
– Ab dem 6. Lebensjahr eine Junior- oder noch eine Erwachsenen-Zahnpasta mit dem normalen Fluoridanteil von 1.000 bis 1.500 ppm (0,10 bis 0,15 %) verwenden.
– Farbige, süße Zahncremes vermeiden – sie verführen nur zum Runterschlucken.

Zahnbürste:
– kleiner, dem Kindermund angepasster Bürstenkopf
– weiche abgerundete Borsten, die das empfindliche Zahnfleisch nicht verletzen
– rutschfester Griff, der für Kinderhände leicht und sicher zu greifen ist
– „Elektrische“ Zahnpflege ab dem 3. Lebensjahr
– Zahnbürstenwechsel alle zwei bis drei Monate
Vorbild: Kinder ahmen ihre Eltern nach – auch beim Zähneputzen